3 Wochen


ist es schon her, das German Ravelry Meeting, kurz GRM in Bonn. Unglaublich wie die Zeit vergeht und vielleicht bin ich eine der Letzten, die einen Bericht dazu macht, aber Eine muss ja die Letzte sein ;o) Bei all dem Chaos ringsherum und dank meiner ausgefallenen Heizung hatte ich bis jetzt mit einer Erkältung zu kämpfen und fühle mich wie ein leerer Luftballon.

Vor dem Treffen lief so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte und statt mich die letzten Tage vorher, wie ursprünglich geplant, schön auszuruhen färbte ich Tag und Nacht, um noch Silkada mitnehmen zu können. Mein Lieferant hatte falsche Ware geliefert und das auch noch Anfang September, statt Anfang August. Eine hektische Suche nach Ersatz fand statt und am Donnerstagnachmittag – eine Woche vor der Veranstaltung – konnte ich endlich einen großen Karton in Empfang nehmen.

Eine Woche später saßen Katzensitterin Conny (euch allen bekannt als Gestalterin der wollerey Projekttäschlein) und ich bis nachts um 1:00 Uhr, um die Stränge auszuzeichnen. Klar, dass das Wetter schön herbstlich nieselig war und die Stränglein nicht so schnell trocknen wollten. Freitag kam ich dann auch erst gegen 15:00 Uhr los, statt wie geplant um 12:00 Uhr. Ausruhen war nicht drin, in Bonn ging es gleich mit dem Aufbau weiter.  Diesen leicht irren und leeren Blick am Samstagmorgen hätte ich aber gar nicht drauf haben müssen,

denn es war nicht viel los. Wir haben uns ziemlich gelangweilt und fotografierten uns selbst im Spiegel

oder andere, die uns ähnlich gelangweilt vor die Linse liefen.

Das ist übrigens eine bekannte deutsche Autorin, die nebenbei noch ein wenig Garn verkauft ;o))))

Aber nun im Ernst. Die oben gezeigten Fotos sind vom Sonntagnachmittag, als es zeitweilig minutenweise etwas ruhiger wurde. Entsprechend waren die wollerey Ständer schon etwas zahnlückig

und an unserem schön ordentlich sortierten Modelltisch

hatte volles Faustrecht geherrscht

Chanti hatte für die wollerey einen ganz tollen Platz organisiert. Kaum zur Türe hinein gekommen, wurde man von 2m hohen Wollwänden verlockt (die Bilder sind manchmal hochkant und manchmal quer, warum das so ist weiß ich leider nicht, obwohl ich fast eine ganze Stunde mit verschiedenen Bearbeitungsvarianten der Bilder verbracht habe)

die farblich sortiert unsere Lieblingsgarne zeigten

Da durfte nach Herzenslust geschmust und probiert werden und natürlich gab es verlockende neue Modelle wie hier

Stola „Pecten“.

Noch einmal ganz lieben Dank an Sabine, die das gute Stück so wunderschön gestrickt hat. Pecten gibt es in Kürze mit den benötigten 3 Strängen Peruseda im Shop

Erstmals in der Öffentlichkeit dabei waren auch diese Stränge

Kamelux, das neue Garn aus Kamelhaar und Schurwolle. Das schmuseweiche Garn fand schnell Liebhaber und wartet noch auf seinen großen Auftritt als Fächertuch

oder Herzwärmertuch

Ganz prima geeignet ist es auch für zweifarbige Strickereyen,

doch dazu demnächst mehr an dieser Stelle.

Lieber schnell noch einmal meinen ganz, ganz tief empfundenen Dank an Karina, die mir als Transporteurin, Bonnerin, Rückenfreihalterin, Organisatorin, Auf- und Abbauhelferin, Standhelferin, Seelentrösterin, Nahrungsmittelbeschafferin und wirklich gute Freundin zur Seite stand. Ohne dich, liebe Karina, säße ich jetzt noch heulend in der Tiefgarage des Günnewig Residence Hotels, in die ich mich verfahren hatte oder müsste kaltes Essen essen, nachdem ich mit dem ADAC Mann zu meinem Auto getrabt war und dort notgedrungen eine Weile verblieb. Karina, dich hat der Himmel geschickt und du bist mein Engel Nummer 1!

Engel Nummer 2 und 3 waren dann die Männer vom ADAC, die mir mein müdes Auto wieder flott machten. Das sind dann auch die ersten beiden der tollen Männer, die ich kennengelernt habe (s. vorletzter Blogbericht) und der dritte tolle Mann war der nette junge Mann, der mehrmals schafsgeduldig mit uns durch den Personenaufzug, die Technikräume und die Wäscherei getrabt ist, um mein lahmgelegtes Auto mit den Kisten, Kästen und Alumodulen zu befüllen.
Weiß gar nicht, wie ich vor lauter Dankbarkeit jetzt die Kurve zum Abschluss dieses Berichtes bekommen soll *schnauf*. Ich bin ja auch meiner Nichte Eva als coole Kassenwartin und ganz besonders meiner Mod und Design-Entwicklungshelferin Steffi dankbar, die dazu noch die mega gut informierte wollerey Beraterin Franzi mitbrachte. Hab ich das verdient? Muss wohl so sein ;o) Schnell also noch ein fettes DANKE ans Universum. Ich weiß, ich bin manchmal bockig, aber ihr wisst schon, wie es geht.

Glücksgefühle sind einfach wunderbar und deshalb ist das mein Abschlussfoto

SO sehe ich meine Kundinnen am liebsten! Danke auch an die Zusenderinnen der Fotos, ihr bekommt von mir noch Post!

Doch noch was vergessen? Jaaaa, ich habe auch eingekauft!Ich glaube, das ist das erste Mal seit 7 Jahren, dass ich ein Fremdgarn kaufe, aber das ist ein Garn, dass mir als Tierschützerin besonders am Herzen liegt. Das Vorlaufgarn und natürlich jeder Strang von Rosy Green Wool ist nicht nur qualitativ sehr hochwertig, sondern auch garantiert von glücklichen Schafen. Schafe sind immer glücklich? Nee. Lest mal bei den jungen Unternehmern zum Thema wirklich bio zertifizierte Wolle. 

Das Garn musste ich natürlich ganz schnell haspeln

und gefärbt ist auch schon. Natürlich habe ich für dieses wunderbare Merinogarn auch schon ein ganz besonderes Modell im Kopf, aber das muss leider noch warten. Der Beitrag wurde länger als geplant, aber ihr habt auch länger als geplant darauf warten müssen und sollt jetzt in den vollen Genuss kommen!

2 Gedanken zu „3 Wochen

  1. Pingback: Cheeky Merino Joy zum Selberfärben! | Rosy Green Wool

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