Hinter dem Haus

sieht es ja wieder aus! Grün in allen Schattierungen, denn bei diesem Wetter hat das Färben oberste Priorität.

Am Wochenende bin ich wegen liebem Besuch nicht dazu gekommen in den Töpfen zu rühren (Bericht vom wowo folgt, sobald ich von allen das Okay für die Bilder habe). Allerdings gab es einen Färbeauftrag der von Karin Matterne frisch beratenen Andrea. Sie hatte sich spontan in ein intensives Orange verliebt und das mit Recht, denn die Farbe steht ihr extrem gut. Leider waren nur noch 7 Stränglein der Carmano da. Etwas knapp für eine Jacke und ich habe ganz spontan gesagt: „Das färbe ich dir nochmal“.

Die meisten von euch wissen ja, dass ich einfach nach Lust und Laune färbe und mich nicht auf ein bestimmtes Farbsortiment festlegen will. Es wird nichts notiert oder abgewogen, alles passiert aus der „la maing“. Trotzdem habe ich nach über 5 Jahren Färberey natürlich genügend Erfahrung, um zu wissen, was ich da mit den 5 Grundfarben zusammen mixe. Jedenfalls fast, doch knapp daneben ist auch vorbei.

Bevor ich das gesamte Carmanolager in Orange einfärbe, ist es mir im vierten Anlauf geglückt, die Wunschfarbe ziemlich genau hin zu bekommen. Hier seht ihr, warum ich schon seit Anbeginn der wollerey sage: „Wenn weg, dann weg“:

Obenauf mit Etikett die gewünschte Orangetönung, darunter von links zu bräunlich, zu rötlich und zu hell.

Bevor ich euch mit neuen farbenfrohen Kits überrasche, muss ich erst die Fotos bearbeiten, die ich heute früh gemacht habe. Wer derweil un-pe-tinckt etwas von der wollerey stricken möchte, kann sich unter Aktuelles die kostenlose Anleitung für das „Undostres“ Tuch herunterladen.

Ganz simpel kraus rechts, keine verkürzten Reihen und ich habe 100 + 100 + 60g eines etwas sportlicheren Garnes mit Lauflänge 300m / 100g verstrickt, das mir beim Aufräumen für das wowo in die Finger gefallen ist. Hat einfach Spaß gemacht und das ist beim stricken doch wohl die Hauptsache!

Betonieren und grün anstreichen

Für alle, die am wollerey Wochenende teilgenommen und mir nicht geglaubt haben, dass heute wieder der Rasentraktor zum Einstaz kommt, weil es doch gestern so ganz nett aussah (wenn auch ein wenig kurz, wie die Fachleute meinen):

Mir bot sich eben dieser Blick:

und auch das Stück bei mir am Häuschen,  das ich am Freitag selbst gemäht habe, wurde in den Rasenvernichtungsfeldzug einbezogen:

Nun gut, dann brauche ich da in Zukunft nicht mehr zu mähen, das ist auch schön. Diese Woche soll es richtig heiß und trocken werden, vielleicht klappt es ja dann mit der Komplettversteppung. Übrigens steht auch wieder der Anhänger für den Rasenschnitt entgegen der Abmachung direkt unter meiner Terrasse, so dass ich, wie erzählt, auch wirklich in den Genuss des dort immer wieder dröhnend laut aus- und eingeschalteten Rasentraktors komme.

Mehr zum wowo und zu neuen Kits in den nächsten Tagen, wenn es draußen etwas ruhiger ist und ich Fotos machen kann, ohne dafür mit Kopfschmerzen bestraft zu werden, die sich bei einem stundenlangen Dauerlärmpegel von c.a75 Dezibel/A einstellen.